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Das nächste Geschäftsberichte-Symposium findet am 8. Juni 2017 statt.

 

GB-Symposium 2016: Scheinwelt Reporting

Wie Reporting und Geschäftsrealität mehr in Einklang gebracht werden können, diskutierten am Geschäftsberichte-Symposium 2016 vom 9. Juni 2016 im Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) Experten und Visionäre unter dem Titel «Scheinwelt Reporting».

 

Reporting – Wege aus der Scheinwelt

Scheinwelten vorbeugen, sie verhindern und auflösen – das war der Anspruch des diesjährigen Geschäftsberichte-Symposiums (GBS), ausgerichtet vom Center for Corporate Reporting (CCR). Wie können Reporting-Verantwortliche dabei unterstützt werden, authentischer, verständlicher, relevanter und Stakeholder-bezogener Bericht zu erstatten? Hochkarätige Plenum-Referenten und ausgezeichnete Unternehmensvertreter in den Best-Practice-Sessions haben sich dieser Fragestellung beim GBS 2016 gewidmet. 

Hier finden Sie die Key Takeaways und die Fotogalerie.

Das Geschäftsberichte-Symposium (GBS) wird ausgerichtet vom Center for Corporate Reporting (CCR) und bringt jährlich mehr als 250 Entscheider, Macher und Experten der Unternehmensberichterstattung zusammen. Das GBS besteht seit dem Jahr 2009 und positioniert sich als Plattform für den Wissenserwerb und -austausch in der Community des Corporate Reporting.

Mit mehr als 250 Teilnehmern und hochkarätigen Referenten hat sich das Geschäftsberichte-Symposium in der Schweiz als führende Kompetenzplattform zur Unternehmensberichterstattung etabliert.

Inspiration und Knowledge
Am Symposium steht das Vermitteln von praxisrelevantem Wissen und sowie spannende Debatten rund ums Thema Unternehmensberichterstattung im Vordergrund. Lassen Sie sich vom aktuellsten Wissensstand für den eigenen Reporting-Alltag inspirieren.

Austausch und Netzwerk
Das Symposium vernetzt die Macher und Experten der Reporting-Community. In den Pausen und beim traditionellen Apéro-Riche der Veranstaltung wird aktiv der Austausch untereinander gefördert. Lernen Sie von Peers und tauschen Sie sich über Best Practice Beispiele aus.

GB-Symposium 2016: Erkenntnisse

Hinweis: CCR Firmenmitglieder und Partner erhalten eine ausführliche Version.
 

«Man kann keine Berichterstattung machen, die dem Innenleben des Unternehmens nicht entspricht.»

Reporting- und Kommunikationsverantwortliche sind mehr denn je aufgerufen, Unternehmensführung und operative Einheiten für das Zusammenspiel von Unternehmenskultur, -handeln und -kommunikation zu sensibilisieren.

Scheinwelten entstehen einerseits, weil der Geschäftsbericht als schöne Imagebroschüre missverstanden wird, der ein Bild von Unternehmenskultur und -führung entwirft, das mit den tatsächlichen Verhältnissen in Führungsverständnis, strategischer Ausrichtung und Corporate Governance wenig zu tun hat.

Auf diese Gefahr weist auch Prof. Dr. Axel P. Lehmann, Group Chief Operating Officer, UBS hin: «Man kann keine Berichterstattung machen, die dem Innenleben des Unternehmens nicht entspricht.» Oder das Reporting erfüllt andererseits zwar die regulatorischen Mindestanforderungen, versäumt es jedoch Aktionären, Mitarbeitern, Kunden und weiteren Adressaten den Business Case verständlich, konsistent, authentisch und ganzheitlich darzustellen.

 

«Unternehmen sollen sich aus der Sprachlosigkeit lösen.»

Die Kommunikationsprofis sind gefordert, durch aktives Stakeholder-Management die verschiedenen Anspruchsgruppen und ihre Anforderungen an das eigene Unternehmen einzubeziehen, um relevante Themen aus Unternehmens- und Stakeholdersicht in die interne Entscheidungsfindung und das Reporting zu integrieren. Es komme nicht darauf an, was A sagt, sondern was B empfange, so Prof. Dr. Timo Meynhardt von der Universität St. Gallen und HHL Leipzig.

Wie stark Theorie und Praxis oftmals auseinanderklaffen, vermerkt jedoch Axel Lehmann, UBS: „«Wir haben als Unternehmen Herausforderungen unseren gesellschaftlichen Wert zu kommunizieren.» Unternehmen sollen sich aus ebendieser Sprachlosigkeit lösen – Meynhardt bezieht sich dabei auf die Zivilgesellschaft, Peter Bakker, Präsident & CEO WBCSD (World Business Council for Sustainable Development), Dr. Dominique Biedermann, Präsident Stiftung Ethos und Dr. Mirjam Staub-Bisang, CEO Independent Capital Group auch und insbesondere auf den Kapitalmarkt.

 

«Accountants will save the world.»

Vertrauensaufbau durch Transparenz und Authentizität sind jedoch keine rein kommunikativen Aufgaben. Reporting ist vor allem faktenbasiert – im Hinblick auf die Finanzberichterstattung heisst das zahlenbasiert. Damit «weiche» Faktoren wie social oder natural capital denselben Stellenwert im Unternehmen und im Kapitalmarkt erreichen und somit in Strategie- und Investitionsentscheide miteinbezogen werden können, müssen sie den Finanzkennzahlen vergleichbar aufbereitet sein.

Peter Bakker hat bereits vor Jahren den Accountants vorausgesagt, die Welt zu retten. Diese Prognose hat er beim Symposium mit voller Überzeugung wiederholt: «Accountants will save the world.» Ein Paradigmenwechsel im Accounting und der Unternehmensbewertung ist bereits im Gange. Eine Reihe von kapitalmarktorientierten Initiativen arbeitet aktuell darauf hin, financials und non-financials stärker miteinander zu verzahnen – im Accounting, der Unternehmensbewertung und im Reporting.

 

«More sustainable businesses are more successful.»

Die Fokussierung auf Langfristigkeit und nachhaltige Investments betont nicht nur Peter Bakker mit seinem Ausspruch «more sustainable businesses are more successful», sondern auch die Investorenvertreter Staub-Bisang und Biedermann. Unternehmen sollten sich bewusst machen, dass nachhaltige Anlagen allmählich ihren Anstrich als «öko» oder «grün» verlieren und nicht zuletzt durch ihre nachgewiesene Outperformance (siehe Friede, Busch, Bassen 2015, «ESG and financial performance: aggregated evidence from more than 2000 empirical studies») in den Fokus von Investoren geraten. Diese Entwicklung ist noch lange nicht Mainstream.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Forstmoser haben Dr. Rudolf Wehrli und Dr. Mirjam Staub-Bisang so auch im Frühjahr 2015 eine Eingabe beim Bundesamt für Justiz zur Einführung einer Loyalitätsdividende in der Schweiz gemacht.

Diese besagt, dass Aktien die länger als zwei Jahre gehalten werden, eine 20 Prozent höhere Dividende abwerfen sollen. Durch eine solche Loyalitätshonorierung soll langfristiges Commitment und Engagement der Aktionäre belohnt und eine nachhaltige Unternehmensstrategie ermöglicht werden. Biedermann betont, dass für ihn eine überzeugende Strategie, ein kompetentes Management und ein langfristig erfolgreiches Geschäftsmodell den Investment Case ausmachen. Durch ein ganzheitliches Reporting können unternehmensseitig die relevanten Themen gegenüber dem Kapitalmarkt gesetzt werden.

 

Integriert, digital, visualisiert, prozessorientiert und verständlich – Ansätze für exzellentes Reporting

Fast-Close-Reporting-Prozess bei Novartis, Integrated Reporting bei UBS, Infografiken zur Visualisierung des Geschäftsmodells bei Coca-Cola HBC, Online-First als Reporting-Ansatz bei Kuoni oder CEO-Kommunikation bei Infineon: Die Best-Practice-Sessions waren thematisch so breit gefächert wie die Reporting-Herausforderungen, denen sich Entscheider und Macher gegenüber sehen. Wir haben gemeinsam mit unseren Referenten für Sie die Key Learnings zusammengefasst.

Symposium-Teilnehmer können die Session-Handouts gern bei uns bestellen.

 

Fazit des GBS 2016

Geschäftsberichte-Macher sind wichtige Katalysatoren: Sie tragen die von Stakeholdern gestellten Anforderungen an die Unternehmensführung nach innen, unterstützen als Kommunikatoren wesentlich interne Wandlungsprozesse und die interdisziplinäre Zusammenarbeit und erstatten in geeigneten Formaten Bericht über die Ausrichtung des Unternehmens – authentisch und ganzheitlich, fernab von Scheinwelten.

 

Scheinwelt Reporting

Der Kapitalmarkt sucht oftmals die kurzfristige Rendite. Unternehmen, die nachhaltig erfolgreich wirtschaften wollen, sind eher an langfristig orientierten Investoren interessiert. Regulatoren und Gesellschaft fordern mehr Transparenz und Kontrolle, um Unternehmen auch auf eine Gemeinwohlorientierung zu verpflichten.

Diese von Unternehmen geforderten Imperative werden vom Kapitalmarkt jedoch zumeist nicht honoriert. Mit der Berichterstattung wird ein Spagat in diesem Spannungsfeld versucht – mit dem Resultat, dass kommunikative Scheinwelten entstehen.

 

Programm

11:30 VIP-Lunch

auf persönliche Einladung, in geschlossenem Rahmen, mit Impulsreferat «Transparenz durch (Über-)Regulierung?» Dr. Andreas Burckhardt, Präsident des Verwaltungsrates, Bâloise Holding AG

12:45 Türöffnung und Registrierung

13:30 Begrüssung*

von Martin Spieler (Wirtschaftspublizist) und Dr. Kristin Köhler (CEO, Center for Corporate Reporting)

13:40 Corporate Reporting: The Business Reality

Keynote von Peter Bakker, Präsident und CEO, WBCSD (World Business Council for Sustainable Development)

14:10 Kapitalmarkt - Soll man Loyalität kaufen?*

Vorstellung der Eingabe beim Bundesamt für Justiz (Aktienrechtsreform), Dr. Mirjam Staub-Bisang, CEO, Independent Capital Group

14:25 Im Spagat zwischen Kurz- und Langfristorientierung*

Paneldiskussion mit:
Dr. Dominique Biedermann, Präsident, Stiftung Ethos
Dr. Mirjam Staub-Bisang, CEO, Independent Capital Group
Dr. Rudolf Wehrli, VRP, Clariant
Moderation: Martin Spieler

15:00 Pause, Networking, Transfer zu Sessions

15:30 Best Practice Sessions

Fünf parallel laufende praxisorientierte Workshops

16:15 Pause, Networking, Transfer zu Sessions

16:30 Best Practice Sessions

Fünf parallel laufende praxisorientierte Workshops

17:15 Pause, Transfer zu Plenum

17:30 Unternehmen im Spiegel der Gesellschaft*

Paneldiskussion mit:
Prof. Dr. Axel P. Lehmann, Group Chief Operating Officer, UBS AG
Prof. Dr. Timo Meynhardt, Lehrstuhlinhaber Dr. Arend Oetker Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Führung, HHL Leipzig Graduate School of Management and Managing Director des Center for Leadership and Values in Society, Universität St.Gallen
Moderation: Martin Spieler

18:15 Und Sie so ...? - Zur Scheinwelt des Netzwerkelns*

Prof. Dr. Peter Schneider, Psychoanalytiker und Kolumnist
Schlussworte: Martin Spieler

Ab 18:30 Apéro riche und Networking





*Simultanübersetzung aller deutschen Plenumsbeiträge ins Englische

 

Referenten

 

Peter Bakker

Präsident und CEO, WBCSD (World Business Council for Sustainable Development)

Plenum – Key Note «Corporate Reporting: The Business Reality»

Herr Bakker ist eine angesehene Führungspersönlichkeit. Er ist im Januar 2012 als Präsident und CEO zum WBCSD gestossen. Zuvor, bis im Juni 2011, war Herr Bakker als CEO bei TNT NV tätig, der niederländischen Holdinggesellschaft von TNT Express und TNT Post.

2009 hat er den Citizen Award und 2010 den SAM Sustainability Leadership Award erhalten. Zudem ist er seit 2011 Botschafter gegen den Hunger beim UN World Food Programme. Peter Bakker ist Mitglied bei der «Global Commission on Business and Sustainable Development» und wurde zum SDG 12.3 Champion ernannt für sein Engagement gegen Nahrungsmittelabfälle und -verschwendung. Ausserdem ist er Vorsitzender der Organisation «War Child Netherlands».

Dr. Dominique Biedermann

Präsident, Stiftung Ethos

Plenum – Paneldiskussion «Im Spagat zwischen Kurz- und Langfristorientierung»

Dr. Dominique Biedermann promovierte an der Universität Genf in Wirtschaftswissenschaften. Er wirkte 1997 bei der Gründung der Ethos Stiftung mit und war von 1998 bis im Juni 2015 deren Direktor. Seitdem ist er Präsident des Stiftungsrats von Ethos und des Verwaltungsrats von Ethos Services.

Er ist ebenfalls Mitglied des Verwaltungsrats des Migros-Genossenschaftsbunds sowie des Ethik- und Deontologieausschusses der Universität Genf. Die Universität Freiburg verlieh ihm 2013 den Titel eines Doctor honoris causa für sein Engagement für nachhaltige Anlagen.

Peter Brun

Chief Communications Officer, Kuoni Group

Session IV – «Digitales Reporting - Online first bei Kuoni»

Peter Brun ist seit 2008 als Chief Communications Officer für die internationale interne und externe Kommunikation des global tätigen, börsenkotierten Reisedienstleisters verantwortlich. Gleichzeitig leitet er seit 2005 die Kommunikation der Schweizer Einheit.

Zuvor war Peter Brun als Journalist in den elektronischen Medien tätig. Zuletzt von 1999 bis 2005 als Chefredaktor / Programmleiter von Radio 24 in Zürich, sowie in den 90er Jahren für das Schweizer Fernsehen.

Dr. Andreas Burckhardt

Präsident des Verwaltungsrates, Bâloise Holding AG

VIP-Lunch – Impulsreferat «Transparenz durch (Über-)Regulierung»

Andreas Burckhardt studierte Jurisprudenz an den Universitäten Basel und Genf. Von 1982 bis 1987 war er in der Rechtsabteilung der Fides Treuhandgesellschaft tätig und von 1988 bis 1994 Generalsekretär der Baloise Group. Von 1994 bis April 2011 führte er als Direktor die Handelskammer beider Basel.

Er ist seit 1999 Mitglied und seit 2011 Präsident des Verwaltungsrates der Bâloise Holding AG. Er war von 1997 bis 2011 Mitglied des Grossen Rates im Kanton Basel-Stadt (Präsident 2006/2007).

Oliver Haug

CEO, H&H Communication Lab GmbH / Universität Hohenheim

Session III – «Hier spricht der Chef - Verständlichkeit und Sprache in der CEO-Kommunikation»

Oliver Haug ist geschäftsführender Gesellschafter der H&H Communication Lab GmbH. Als Spezialist für Verständlichkeit und Corporate Language berät und begleitet er führende Unternehmen der Finanz- und Versicherungsbranche bei der Optimierung von Sprachprozessen und Etablierung der eigenen Unternehmenssprache.

Als Institut für Verständlichkeit setzt das Communication Lab innovative und wissenschaftliche Methoden zur Messung und Optimierung der Kommunikation von Unternehmen ein.

Oliver Haug lehrt an der Hochschule für Finanzen und Verwaltung in Ludwigsburg zum Thema Verständlichkeit und bürgerfreundliche Kommunikation.

Prof. Dr. Axel P. Lehmann

Group Chief Operating Officer, UBS AG

Plenum – Paneldiskussion «Unternehmen im Spiegel der Gesellschaft»

Axel P. Lehmann wurde im Januar 2016 in die Konzernleitung der UBS AG berufen und zum Group Chief Operating Officer ernannt. Er war Verwaltungsratsmitglied der UBS AG von 2009 bis 2015 und der UBS Group AG von 2014 bis 2015. Er wurde 2002 Mitglied des Group Executive Committee von Zurich Insurance Group (Zurich) und bekleidete verschiedene Managementpositionen, inklusive CEO des Europa- und Nordamerika-Geschäfts.

Von 2008 bis 2015 war Axel P. Lehmann Group Chief Risk Officer, überdies war er verantwortlich für Group IT, war Regional Chairman of Europe, Middle East and Africa und Chairman der Farmers Group Inc.. Bevor Axel P. Lehmann zu Zurich wechselte, war er Leiter Corporate Planning und Controlling bei Swiss Life, Projektmanager und Vizepräsident des Instituts für Versicherungswissenschaft der Universität von St. Gallen und Gastprofessor an der Bocconi Universität in Mailand. Er doktorierte und habilitierte sich an der Universität St. Gallen.

Dr. Christian Leitz

Head Corporate Responsibility and Secretary, Corporate Culture and Responsibility Committee, UBS AG

Session II – «Von finanzieller und nichtfinanzieller Berichterstattung zu Integrated Reporting - Was es braucht auf dem Weg dahin»

Als Sekretär des UBS Corporate Culture and Responsibility Committee (CCRC), unterstützt Christian Leitz den Komitee Vorstand bei der Definition der Agendapunkte und er Aufbereitung aller relevanten Dokumentationen.

Das CCRC ist zuständig den Ruf der UBS als verantwortungsvoll handelnde Unternehmung zu fördern, Entwicklungen in den Stakeholder-Erwartungen zu erfassen und die möglichen Konsequenzen für die UBS abzuschätzen. Als Leiter Corporate Responsibility Management, ist Herr Leitz für die Koordination des Nachhaltigkeitsberichts und das aktive Stakeholder Management zuständig.

Bevor Christian Leitz 2003 zur UBS stiess, hat er an verschiedenen Universitäten in England und Neuseeland Geschichte gelehrt und sechs Bücher sowie eine anschauliche Anzahl an Fachartikeln verfasst.

Prof. Dr. Timo Meynhardt

Lehrstuhlinhaber Dr. Arend Oetker Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Führung (HHL Leipzig Graduate School of Management), Managing Director des Center for Leadership and Values in Society (Universität St. Gallen)

Plenum – Paneldiskussion «Unternehmen im Spiegel der Gesellschaft»

Timo Meynhardt ist Professor für Wirtschaftspsychologie und Führung an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Gleichzeitig leitet er das Center for Leadership and Values in Society der Universität St. Gallen. Von 1999 bis 2007 arbeitete er als Practice Expert bei McKinsey & Company, Inc. in Berlin.

In seiner Forschung kombiniert er psychologische und betriebswirtschaftliche Themen miteinander, insbesondere im Bereich Public Value Management und Kompetenzdiagnostik. Meynhardt studierte Psychologie in Jena, Oxford und Peking und habilitierte sich 2013 an der Universität St. Gallen.

Reto Rieder

Head Group Consolidation & Reporting, Novartis International AG

Session II – «Von finanzieller und nichtfinanzieller Berichterstattung zu Integrated Reporting – Was es braucht auf dem Weg dahin»

Reto Rieder ist verantwortlich für das Group Financial Reporting und den Konsolidierungsprozess. Er war Mitglied des Projektteams, welches sich um die Implementierung des Fast-Close-Prozesses bei der Novartis Gruppe gekümmert hat. Bevor er zu Novartis stiess, hatte er verschiedenen Positionen inne, unter anderem im Internal Audit bei CIBA-GEIGY in Basel und Japan, Ciba Specialty Chemicals wie auch im Commercial Banking bei der Credit Suisse.

Reto Rieder ist verantwortlich für das Group Financial Reporting und den Konsolidierungsprozess. Er war Mitglied des Projektteams, welches sich um die Implementierung des Fast-Close-Prozesses bei der Novartis Gruppe gekümmert hat. Bevor er zu Novartis stiess, hatte er verschiedenen Positionen inne, unter anderem im Internal Audit bei CIBA-GEIGY in Basel und Japan, Ciba Specialty Chemicals wie auch im Commercial Banking bei der Credit Suisse.

Prof. Dr. Peter Schneider

Psychoanalytiker und Kolumnist

Plenum – «Und Sie so...? Zur Scheinwelt des Netzwerkelns»

Prof. Dr. Peter Schneider studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie. Er lebt und arbeitet in Zürich als Psychoanalytiker und lehrt als Privatdozent für klinische Psychologie und Psychoanalyse an der Universität Zürich und als Professor für Pädagogische und Entwicklungspsychologie an der Uni Bremen. Ausserdem betätigt er sich als Satiriker (SRF3 und Sonntagszeitung) und Kolumnist (Tagesanzeiger und Bund). Er ist Autor zahlreicher Bücher zu psychoanalytischen, aber auch gesellschaftspolitischen Themen.

Christoph Schumacher

Senior Manager CEO Communications, Infineon Technologies AG

Session III – «Hier spricht der Chef - Verständlichkeit der Sprache in der CEO-Kommunikation»

Christoph Schumacher hat ein Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Hochschule der Künste Berlin absolviert und ist seit 2010 Senior Manager CEO Communications bei Infineon in Neubiberg. Er ist zudem Lehrbeauftragter am Institut für Kommunikationswissenschaft, Universität Hohenheim und Mitglied im Verband der Redenschreiber deutscher Sprache VRdS.

Zuvor war er als Manager Marketing/Vertrieb bei IPEQ, als Key Account Manager bei Picture Management und als Marketing-Manager bei Valtech tätig.

Martin Spieler

Wirtschaftspublizist

Plenum – Moderation

Martin Spieler ist Wirtschaftspublizist und unabhängiger Finanzexperte. Er moderiert eigene Wirtschafts-TV-Sendungen auf TeleZueri, Tele M1 sowie Tele 1 und kommentiert täglich das Wirtschaftsgeschehen auf mehreren Radiostationen. Er ist VR-Mitglied der 3 Plus Group AG sowie des Club zum Rennweg und u.a. Dozent der Schweizer Journalistenschule MAZ und der Zürcher Hochschule Winterthur.

Spieler verfügt über eine breite Erfahrung im Wirtschaftsjournalismus und Management. Er war über 20 Jahre als Finanzjournalist und Chefredaktor tätig, u.a. bei der SonntagsZeitung, bei der Handelszeitung, dem Tages-Anzeiger und den TV-Börsensendungen Money und MoneyTalk auf Tele 24. Parallel wirkte er als Chief Operating Officer (COO) der Belcom-Gruppe.

Dr. Mirjam Staub-Bisang

CEO, Indepenent Capital Group AG

Kapitalmarkt – «Soll man Loyalität kaufen? – Vorstellung der Eingabe beim Bundesamt für Justiz (Aktienrechtsreform)»

Dr. Mirjam Staub-Bisang ist Gründungspartnerin und CEO der Independent Capital Group AG, einem Asset Management-Unternehmen mit Fokus nachhaltige Wertschriften- und Immobilienanlagen (www.independent-capital.com). Sie ist Verwaltungsrätin der V-Zug AG, der Bellevue Group AG (SWX: BBN) und der INSEAD in Fontainebleau/Singapur.

Davor war in Exekutivfunktionen im Asset Management und im Investmentbanking, u.a. bei Commerzbank, Merrill Lynch und Swiss Life. Dr. Mirjam Staub-Bisang ist promovierte Juristin der Universität Zürich und Rechtsanwältin und hält einen MBA-Abschluss der INSEAD in Fontainebleau. Sie ist Autorin von Standardwerken zu nachhaltigen Anlagen und Infrastrukturanlagen.

Paul Penepent

Head of Group Financial Reporting and Accounting, Novartis International AG

Session I – «Fast-Close-Reporting-Prozess bei Novartis»

Paul Penepent ist 2005 zu Novartis gestossen und ist zurzeit als Head of Group Financial Reporting and Accounting der Novartis Group tätig. Davor, war er bei Ciba Specialty Chemicals zuerst als Chief Accountant und anschliessend als Head Business Support Center, Central and Eastern Europe, Middle East and Africa.

Seine Karriere hat er bei Arthur Andersen gestartet, wo er zwölf Jahre in deren Business and Accounting Advisory Services Team, sowohl in den USA als auch in Deutschland arbeitete.

Éda G. Pogány

Group External Affairs Director, Coca-Cola HBC AG

Session V – «Businessmodell-Infografiken – Praxiseinblicke von Coca-Cola HBC»

Als Group External Affairs Director ist Éda G. Pogány tätig im Bereich der externen Kommunikation und verantwortet Stakeholder Engagement Prozesse sowie das Nachhaltigkeitsreporting. Ihre Verantwortlichkeit umfasst die gesamte Nachhaltigkeitskommunikation, die Einhaltung der verschiedenen Guidelines der Global Reporting Initiative (GRI), des International Integrated Reporting Council (IIRC) und des United Nation Global Compacts (UNGC). Sie ist zudem Mitglied des Kuratoriums beim WWF Ungarn und Mitglied der Sektion Freizeitsport beim ungarischen olympischen Komitee.

Dr. Rudolf Wehrli

Präsident des Verwaltungsrats, Clariant AG

Plenum – Panel-Diskussion «Im Spagat zwischen Kurz- und Langfristorientierung»

Nach seinem Studium an den Universitäten Zürich und Basel promovierte Rudolf Wehrli in Theologie sowie in Philosophie und Germanistik. Seine berufliche Laufbahn begann er 1979 bei McKinsey & Co. 1984 trat er als Direktionsmitglied in die Schweizerische Kreditanstalt (heute Credit Suisse) ein.

1986 wurde er zum Marketingleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Silent Gliss Gruppe ernannt. Fünf Jahre später übernahm Rudolf Wehrli die Position des Geschäftsführers der deutschen Tochtergesellschaft von Silent Gliss.

1995 stiess er als Mitglied der Konzernleitung zur Gurit-Heberlein-Gruppe, wo er 1998 zum Chief Operating Officer und 2000 zum Chief Executive Officer berufen wurde. Diese Position behielt er bis zur Aufspaltung des Unternehmens im Jahr 2006. Seit 2007 ist er Mitglied des Verwaltungsrats der Clariant AG und seit 2012 dessen Präsident.

 

Best Practice Sessions

In parallel laufenden Best Practice Sessions werden relevante Themen in kleineren Gruppen mit Workshop-Charakter vertieft und gemeinsam diskutiert. 

Die Best Practice Sessions finden in zwei Blöcken statt: von 15:30 – 16:15 und von 16:30 – 17:15. Sie haben so die Möglichkeit, an zwei Sessions teilzunehmen.

 

Best Practice Session I
Fast Close Reporting Prozess bei Novartis

powered by MDD (English)

Referenten:

  • Paul Penepent, Head of Group Financial Reporting and Accounting, Novartis
  • Reto Rieder, Head Group Consolidation & Reporting, Novartis

Novartis veröffentlicht als erstes Schweizer Unternehmen seinen kompletten Finanz- und Geschäftsbericht – und lebt auch bei allen weiteren internen und externen Finanz-Reportings den Fast close.

Diese Innovation war nur mit starkem Engagement des Senior Managements sowie der Standardisierung und Automatisierung aller Reporting-Prozesse möglich. Für Novartis brachte die Umstellung entscheidende Vorteile weil es den manuellen Aufwand reduziert und einen stärkeren Fokus auf die Business Performance erlaubt. Die akkurate und zeitige Information des Senior Managements sowie die Offenlegung von umfassenden finanziellen Informationen gegenüber dem Kapitalmarkt werden so unterstützt.

Erhalten Sie Einblick in den Fast-Close-Prozess bei Novartis, die Vor- und Nachteile, sowie Schritte für die Implementierung im Unternehmen.

Best Practice Session II
Von finanzieller und nicht-finanzieller Berichterstattung zu Integrated Reporting – Was es braucht auf dem Weg dahin.

powered by MDD (English)

Referenten:

  • Hubertus Kuelps, Group Head Communications & Branding, UBS
  • Dr. Christian Leitz, Head Corporate Responsibility and Secretary of Corporate Culture and Responsibility Committee, UBS

In diesem Workshop wird der Weg zu < IR > thematisiert indem die einzelnen Schritte der sogenannten < IR > - Journey aus Unternehmensperspektive aufgezeigt werden.

Warum hat sich die UBS für Integrated Reporting entschieden? Welchen Ansatz hat sie gewählt? Auf welche Herausforderungen ist sie gestossen und was sind die nächsten Meilensteine auf ihrer < IR > - Journey?

Welche wesentlichen Erkenntnisse können die UBS und die Sessionteilnehmer daraus ziehen?

Best Practice Session III
Hier spricht der Chef – Verständlichkeit und Sprache in der CEO-Kommunikation

powered by CLS (Deutsch)

Referenten:

Du bist, was du sprichst – und schreibst. Das gilt umso mehr für den CEO als den Unternehmenslenker und obersten Kommunikator. Was macht eine authentische, verständliche und transparente CEO-Kommunikation aus? Wie können interne und externe Stakeholder erreicht werden? Welche Bedeutung kommt der schriftlichen Kommunikation, welche dem gesprochen Wort zu?

Christoph Schumacher gibt Einblicke in die CEO-Kommunikation des DAX-Konzerns Infineon und zeigt auf, wie Verständlichkeit und Authentizität erreicht werden können.

Auf Grundlage von Studien zu Aktionärsbriefen und HV-Reden deutscher und Schweizer Vorstände zeigt Oliver Haug die Bedeutung von Sprache in der Unternehmenskommunikation auf – auch auf der Ebene der CEO-Kommunikation. Neben konkreten Fallbeispielen werden auch Handlungsempfehlungen für Ihre Unternehmenspraxis thematisiert.

Erhalten Sie Einblick in den Fast-Close-Prozess bei Novartis, die Vor- und Nachteile, sowie Schritte für die Implementierung im Unternehmen.

Best Practice Session IV
«Online First» bei Kuoni

powered by Neidhart + Schön (Deutsch)

Referent:

Die Diskussion um den Nutzen gedruckter Geschäftsberichte und die Verlagerung der Berichterstattung ins Web beschäftigt Praktiker ebenso wie Strategen.

Peter Brun, CCO, Kuoni Group, zeigt am eigenen Case auf, was es heisst von einer mehrfach für Print prämierten Berichterstattung auf eine reine Online Version umzusteigen. Wie beeinflusst dieser Entscheid die internen Prozesse? Worauf ist bei der Umsetzung besonders Wert zu legen? Was bedeutet die Neuausrichtung für Management, Kapitalmarkt, Mitarbeitende und Partner? Und: Welche strategischen Überlegungen stehen dahinter?

Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis – ergänzt mit Handlungsempfehlungen in Form der Checkliste «10 Tipps für digitales Reporting».

Best Practice Session V
Business Modell Infografiken
Praxiseinblicke von Coca-Cola HBC

powered by Eclat (English)

Referentin:

Der Einsatz von Infografiken in der Unternehmensberichterstattung und in der Finanzkommunikation soll komplexe Zusammenhänge in Strategie, Wertschöpfungsmodell oder Stakeholder-Beziehungen aufzeigen. Dies ist ein innovativer Ansatz, der heute noch selten anzutreffen ist.

Die infografische Darstellung des Geschäftsmodells eines Unternehmens gehört dabei zur kommunikaiven Königsdisziplin. Coca-Cola HBC hat diese Herausforderung angenommen und bereits vor drei Jahren begonnen, ihr Geschäftsmodell im Kontext ihres integrierte Berichts visuell zu verdichten und darzustellen.

Lernen Sie Vorteile von Infografiken in der Berichtertstattung, den Entstehungsprozess und Key Learnings von Coca-Cola HBC kennen.

 


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